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Unsere Empfehlungen sind persönliche Erfahrungen von Hobbypiloten. Sie ersetzen keine Zweitmeinung deiner Flugschule und sind keine Garantie, dass es bei dir gleich funktioniert. Für Tipps und Empfehlungen übernehmen wir keine Haftung.
Bevor du einzelne Modelle vergleichst, lohnt sich der Blick auf die eigenen Anforderungen: Erfahrung, Einsatzgebiet, Gewicht und Budget. In diesem Video gehen wir Schritt für Schritt durch, worauf es bei der Wahl wirklich ankommt.
Rund 90 Prozent der erflogenen Leistung kommen vom Piloten, nur etwa 10 Prozent vom Schirm. Die Frage ist deshalb nicht, welche Klasse am meisten leistet, sondern welche zu deinem Flugstil passt. 14 Fragen, rund zwei Minuten. Nichts wird gespeichert oder verschickt, die Auswertung läuft allein in deinem Browser.
Quelle: SHV, Swissglider ↗
Aus deinen Antworten entstehen zwei Punktsummen, eine zum Können und eine zur Erfahrung. Daraus ergibt sich eine Obergrenze: Was du fliegerisch tragen kannst.
Parallel entsteht aus deinen Zielen eine zweite Klasse: Was dein Flugstil überhaupt braucht. Ohne Streckenambitionen bleibt sie tief, weil eine höhere Klasse dort keinen Nutzen bringt.
Einzelne Antworten deckeln zusätzlich: fehlende Abstiegstechniken, wenig Beschleunigernutzung oder kurze Flugzeiten begrenzen das Ergebnis unabhängig von der Punktsumme.
Zwei Antworten wirken als Killerkriterium und halten dich in der aktuellen Klasse: häufige Klapper und unsichere Starts. Fehlendes Groundhandling verhindert einen Wechsel bis Mid B nicht, deckelt aber die Empfehlung, weil der SHV es ab High B als Anforderung nennt.
Empfohlen wird am Ende der kleinste dieser Werte, und höchstens eine Klasse über deiner aktuellen. Nach oben kann keine Antwort das Ergebnis heben, nur nach unten ziehen. Bei Low C endet der Check.
Wie sich die Schirme für uns angefühlt haben, was uns überzeugt hat und wo wir Abstriche gemacht haben. Alles aus Sicht von Hobbypiloten, ohne Herstellerauftrag.
Quelle für die Klassenangaben: SHV, EN-Klassen ↗
Der Codex von Nova ist ein EN-C-Zweileiner und damit ein deutlicher Schritt weg von unseren bisherigen EN-B-Schirmen. Für mich war es der erste Flug überhaupt mit dieser Bauweise, entsprechend gross war die Neugier.
Der Codex von Nova ist ein EN-C-Zweileiner und damit ein deutlicher Schritt weg von unseren bisherigen EN-B-Schirmen. Für mich war es der erste Flug überhaupt mit dieser Bauweise, entsprechend gross war die Neugier.
Im Video zeige ich, wie sich der Schirm am Boden und in der Luft anfühlt, wo die Unterschiede zu einem klassischen Dreileiner liegen und was mich am meisten überrascht hat.
Da wir in der Vergangenheit viele leichte Mid-B-Schirme geflogen sind, haben wir uns besonders auf den Nachfolger des Arak Air 1 gefreut. Für einmal hat auch das Wetter beim Testen super mitgespielt und wir konnten über eine Stunde den Schirm im Flug und am Boden testen.
Da wir in der Vergangenheit viele leichte Mid-B-Schirme geflogen sind, haben wir uns besonders auf den Nachfolger des Arak Air 1 gefreut. Für einmal hat auch das Wetter beim Testen super mitgespielt und wir konnten über eine Stunde den Schirm im Flug und am Boden testen.
Der Arak Air 2 ist ein Leichtschirm und passt gut in das Mid-B-Segment. Er fliegt sich ähnlich wie der Arak Air 1, sein Feedback ist jedoch etwas gedämpfter. Ansonsten kann man mit ihm sehr enge und präzise Kurven fliegen und bekommt tolles Feedback über die Kappe und Bremsen. Auch bei den Manövern punktet der Schirm super mit seinen EN-B-typischen Reaktionen. Am wichtigsten für uns war die Tatsache, dass er sich nicht mehr so leicht stallen lässt wie noch der Arak Air 1. Alle weiteren Infos könnt ihr dem Video entnehmen.
Für uns persönlich war (abgesehen vom Schirmtest) ein Highlight, dass Stefano zum ersten Mal die Kamera bediente. Das Fotografieren und Filmen hat ihm sehr viel Spass bereitet und werden wir sicher wiederholen!
Stefano wollte für die kommende Flugsaison einen leistungsstärkeren Schirm ausprobieren. Deshalb haben wir uns umgeschaut und nach passenden Modellen gesucht. Der Theta ULS von Advance, der letzten Frühling auf den Markt gekommen ist, entsprach zwar perfekt den Anforderungen, war jedoch sehr teuer. Stattdessen fiel uns der Hiko P von Niviuk ins Auge, der erst vor ein paar Monaten erschienen ist.
Stefano wollte für die kommende Flugsaison einen leistungsstärkeren Schirm ausprobieren. Deshalb haben wir uns umgeschaut und nach passenden Modellen gesucht. Der Theta ULS von Advance, der letzten Frühling auf den Markt gekommen ist, entsprach zwar perfekt den Anforderungen, war jedoch sehr teuer. Stattdessen fiel uns der Hiko P von Niviuk ins Auge, der erst vor ein paar Monaten erschienen ist.
Dieser Schirm ist ebenfalls sehr leicht, lässt sich kompakt packen und passt von den Pilotenanforderungen her gut zu Stefanos Erfahrungen. Auch das Design hat Stefano sofort angesprochen. Aus diesen Gründen hat er sich für den Hiko P entschieden, und kurz darauf haben wir in Delémont ein Review dazu gedreht.
Zum ersten Mal kam dabei meine Sony A7C II zum Einsatz, um Nahaufnahmen vom Schirm zu machen. Die Bildqualität dieser Kamera ist genial! Die Videosequenzen wirken richtig professionell, und dank ihrer kompakten Bauweise (die A7C II ist die kompakteste Vollformatkamera) kann man sie problemlos mitnehmen. In Zukunft wird sie sicher noch häufiger zum Einsatz kommen. Auch die Tonaufnahmen – etwa das Knistern des Schirms – sind wirklich gelungen.
Stefano hatte an diesem Tag einen leichten Kater, da er am Vorabend etwas über die Stränge geschlagen hatte. Ich musste ihn daher ein bisschen den Hügel hoch motivieren, was zwar ungewohnt, aber auch ziemlich lustig war. Der Startplatz selbst war wohl einer der anspruchsvollsten, die wir je geflogen sind: sehr steil, nur Platz für eine Person, eine enge Waldschneise mit Dornen und Steinen, und keine klare Abbruchlinie. Wenn man sich dort für den Start entscheidet, gibt es kein Zurück mehr.
Leider wurde mir (Raphi) das zum Verhängnis. Bei einem missglückten Start habe ich mir einige unsanfte Kratzer und Prellungen zugezogen – zum Glück nichts Ernstes. Wahrscheinlich werde ich darüber noch ein eigenes Video machen, da ich aus dieser Situation ein paar wichtige Erkenntnisse mitgenommen habe.
Das Review hingegen ist wirklich gut gelungen. Einziger Wermutstropfen: Die Audiodatei von Stefano war beschädigt, weshalb ich den Kommentar neu aufnehmen musste. Das Kommentieren ist übrigens gar nicht so einfach – selbst mit Skript gerät man immer wieder ins Stolpern. Da können wir uns sicher noch verbessern.
Der Arak Air, erschienen im Frühjahr 2021, hat mich (Raphi) zwei Jahre lang auf meinen Flügen begleitet. In diesem Video teile ich meine Erfahrungen mit diesem außergewöhnlichen Gleitschirm.
Der Arak Air, erschienen im Frühjahr 2021, hat mich (Raphi) zwei Jahre lang auf meinen Flügen begleitet. In diesem Video teile ich meine Erfahrungen mit diesem außergewöhnlichen Gleitschirm.
Der Arak Air ist perfekt für alle, die ihre ersten Schritte im XC-Bereich machen möchten – also größere Distanzen mit dem Gleitschirm fliegen. Durch sein geringes Gewicht eignet er sich auch hervorragend für Hike-and-Fly-Abenteuer.
Auch ohne die modernste Technik gehört der Arak Air für mich zu den besten Mid-B-Schirmen auf dem Markt. Zwar fehlt eine B-C-Steuerung, doch das Handling und die Flugeigenschaften überzeugen auf ganzer Linie.
Ich hatte unglaublich viel Spaß mit diesem Schirm und bin schon gespannt, wie sich sein Nachfolger, der Arak Air 2, fliegen wird. Hoffentlich erscheint er noch in diesem Jahr!
Der Iota DLS hat mich schon immer fasziniert – insbesondere durch sein ansprechendes Design und die Farbgebung. Aber natürlich ist auch die fliegerische Leistung entscheidend, weshalb ich mich dazu entschieden habe, ihn zu testen.
Der Iota DLS hat mich schon immer fasziniert – insbesondere durch sein ansprechendes Design und die Farbgebung. Aber natürlich ist auch die fliegerische Leistung entscheidend, weshalb ich mich dazu entschieden habe, ihn zu testen.
Leider stand der Testschirm nicht in meiner Lieblingsfarbe „Grey“ zur Verfügung, dennoch war der Flug beeindruckend. Der Schirm überzeugt fliegerisch auf ganzer Linie.
Ein Punkt, der mich jedoch enttäuscht hat, ist, dass Advance keine leichte High-B-Variante mehr anbietet. Der Vorgänger des Iota DLS, der Iota 2, war auch als Leichtversion (Xi) erhältlich. Diese Option wurde gestrichen, und obwohl der Iota DLS etwas leichter als sein Vorgänger ist, bringt er mit 4 kg immer noch 20 % mehr Gewicht auf die Waage als vergleichbare Leichtschirme.
Für mich als begeisterter Hike-&-Fly-Pilot ist das ein entscheidender Nachteil, weshalb ich mich gegen einen Umstieg auf den Iota DLS entschieden habe. Aus fliegerischer Sicht jedoch bleibt der Schirm ein echter Spitzenreiter.
Das Projekt „xPeaks“ von Chrigel Maurer und Peter von Känel hat in den sozialen Medien für viel Aufmerksamkeit gesorgt – vor allem für den neuen Theta ULS von Advance. Der Mid-B-Schirm überzeugt durch hervorragende Starteigenschaften und ist mit einem Gewicht von nur ca. 3 kg extrem leicht.
Das Projekt „xPeaks“ von Chrigel Maurer und Peter von Känel hat in den sozialen Medien für viel Aufmerksamkeit gesorgt – vor allem für den neuen Theta ULS von Advance. Der Mid-B-Schirm überzeugt durch hervorragende Starteigenschaften und ist mit einem Gewicht von nur ca. 3 kg extrem leicht.
Spätestens als die beiden mit dem Theta ihr Projekt erfolgreich absolvierten und dabei Strecken von über 150 km flogen, wollten viele Piloten diesen Schirm testen. Wir hatten jedoch schon vor dem Start des Projekts die Gelegenheit, den Theta ULS zu fliegen, und waren begeistert. Der Schirm fliegt sich wirklich hervorragend und bietet alles, was man von einem Hike-&-Fly-Schirm erwarten kann.
Allerdings gibt es einen großen Haken: den Preis. Der Theta ULS kostet fast 1.000 CHF mehr als vergleichbare Schirme anderer Hersteller. Ein gutes Beispiel ist der Hiko P von Niviuk, den Stefano einige Monate später gekauft hat. Dieser Schirm ist praktisch identisch in seiner Leistung, aber deutlich günstiger.
Natürlich ist Advance eine Schweizer Premium-Marke, die für ihre hohe Qualität bekannt ist. Und der Theta ULS ist zweifellos ein großartiger Schirm – ein echtes Meisterstück. Hut ab!
Quelle: xPeaks ↗
Über Social Media haben wir vom Testival in Matzendorf erfahren und uns spontan dazu entschieden, hinzufahren. Unser Ziel war es, die neuen Schirme Theta ULS von Advance und Ikuma 3P von Niviuk zu testen.
Über Social Media haben wir vom Testival in Matzendorf erfahren und uns spontan dazu entschieden, hinzufahren. Unser Ziel war es, die neuen Schirme Theta ULS von Advance und Ikuma 3P von Niviuk zu testen.
In Matzendorf angekommen, merkten wir jedoch schnell, dass das Unterfangen schwieriger werden würde als gedacht. Da es unser erstes Testival war, hatten wir nicht damit gerechnet, wie viele Menschen teilnehmen würden. Die Schirme waren stark nachgefragt, und für einige Modelle musste man sehr lange warten. Zusätzlich kamen wir relativ spät an, da wir uns spontan auf den Weg gemacht hatten.
In Matzendorf fährt man nicht mit einer Bahn, sondern mit Bussen zum Startplatz. Dadurch verlängerte sich die Wartezeit noch einmal erheblich. Schließlich warteten wir etwa 1,5 Stunden auf die beiden Ikuma 3P und dann nochmals eine Stunde, bis wir am Startplatz waren.
Der anschließende Flug hat uns aber für die Wartezeit mehr als entschädigt. Eine leichte Föhntendenz in den Alpen sorgte dafür, dass die Juraketten hervorragend funktionierten, und wir konnten an den Flanken wunderbar soaren. Der Ikuma 3P, ein leichter High-B-Schirm von Niviuk, hat uns beeindruckt. Die Tragegurte sind ausgezeichnet gestaltet, das Beschleunigen und die B-C-Steuerung laufen butterweich, und die Befestigung der Bremsgriffe ist sowohl einfach als auch funktional.
Fliegerisch zeigte der Schirm ein eher unruhiges Verhalten und gab viel Feedback über die Kappe. Uns gefiel das jedoch sehr gut, und so entschied sich Raphi, den Schirm im Winter zu kaufen und ihn für längere Zeit zu fliegen. Stefano entschied sich hingegen für den Hiko P, der im Mid-B-Segment angesiedelt ist und dem Ikuma 3P in vielen Aspekten ähnelt.
Nach dem Testival besuchten wir noch ein Dorffest in Balsthal. Dort erlebten wir eine kleine, unerwartete Episode: Wir mussten vor einem wütenden Tesla-Fahrer davonrennen. Zugegeben, wir hatten ein bisschen Unsinn getrieben – nichts Schlimmes, nur mit Wasser gespielt, denn es war sehr heiß.
Alles in allem war es ein fantastischer Tag. Vielen Dank für das tolle Erlebnis!
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